WILDTIERE IN DER
HITZE
WILDTIERE IN DER AU:
Im Gegensatz dazu kennen Rehe, Wildschweine und Füchse meist ausreichend Wasserquellen. Bei Hitze sind sie auf Ruhe angewiesen, ein ungestörter Schattenplatz ist für sie eine Überlebensstrategie. Auf Nahrungssuche gehen sie vor allem in den kühleren Morgen- und Abendstunden.
REHE benötigen an heißen Tagen bis zu sechs Liter Wasser, um ihren Körper kühl zu halten und die Flüssigkeit zu ersetzen.
HIRSCHE trinken während der warmen Jahreszeit bis zu zwölf Liter Wasser am Tag, insbesondere während der Brunft, wenn sie viel Energie aufwenden. Ihre bevorzugten Trinkplätze sind Bäche, Flüsse und Teiche, aber auch feuchte Pflanzen.
Ein ausgewachsenes WILDSCHWEIN kann bis zu zwölf Liter Wasser am Tag aufnehmen – vor allem, wenn die Nahrung überwiegend aus trockenen Bestandteilen wie Eicheln besteht. Sie finden ihre Wasservorräte in Schlammgruben, Tümpeln und Wasserlöchern, die auch als Suhlplatz dienen.
FÜCHSE hecheln, damit der Körper gekühlt wird. Während der Jungenaufzucht bleiben sie bei Hitze tagsüber im Bau.
VÖGEL nutzen gerne Pfützen oder Wasserschalen für ein erfrischendes Bad, aber auch ein Sandbad befreit ihr Gefieder von Parasiten – doch letztere gibt es immer weniger in der freien Natur.
Weitaus schwieriger wird es während längerer Hitze- und Trockenperioden für AMPHIBIEN wie Kaulquappen von
Fröschen, Unken und Kröten, wenn ihre natürlichen Gewässer austrocknen.
REGENWÜRMER ziehen sich in tiefere Erdschichten zurück, um nicht auszutrocknen. Das macht die Nahrungssuche für Amseln und Stare zu einer zusätzlichen Herausforderung.
INSEKTEN wie Bienen und Hummeln versorgen sich durch
Blütennektar mit Flüssigkeit, doch bei Trockenheit enthalten Pflanzen weniger Wasser.
Und
FISCHE? Müssen sie auch trinken?
Meeresfische ja, Süßwasserfische nein.
Jeder Fisch hat salzhaltige Zellen, das Meer ist aber salziger, es zieht die Körperflüssigkeit nach außen. Der MEERESFISCH muss ständig trinken, sonst würde er im Wasser verdursten. Dafür hat er eine angeborene Entsalzungsanlage.
Im Süßwasser sind die Körperzellen der Fische salziger und ziehen das Umgebungswasser nach innen, deshalb müssen SÜSSWASSERFISCHE wie Karpfen und Co ständig urinieren, um nicht zu platzen ![]()
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Feldspatzen im Wasserbad

Stare müssen bei Hitze tiefer im Boden nach Regenwürmern suchen

Karpfen im Teich müssen nicht trinken

Wassertränke für Insekten
