Was blüht und lebt im Mai auf den Auwiesen?
Der Wiesensalbei mit seinen weithin sichtbaren blauen Blütenständen gehört zu den wichtigsten einheimischen Futterpflanzen für Bienen, Hummeln & Schmetterlinge
Die einheimische Zypressen-Wolfsmilch ist eine wichtige Nektarpflanze für viele Insekten. Über 20 Schmetterlingsarten bietet sie Raupenfutter und Nektar
Der Schmetterling „Rostbraunes Wiesenvögelchen“ fliegt in einer einzigen Generation von Mitte Mai bis August. Wichtigste Nektarpflanze ist der Dost
Zerstreut aber gesellig wächst der Dolden-Milchstern an Wegrändern und Wiesen. Der Pollen wird gerne von Wildbienen gesammelt. Die Pflanze ist giftig, besonders die Zwiebeln und Blüten (Herzglykoside)
Der Kleine Klappertopf fördert als Halbparasit artenreiche Wiesen, in dem er Gräsern Nährstoffe entzieht und ihr Wachstum schwächt. Wichtige Raupenfutterpflanze für Schmetterlinge
Nektar für über 39 Schmetterlingsarten wie Schachbrettfalter und Schwalbenschwanz bietet die Acker-Witwenblume, die auch für kurzrüsselige Insekten zugänglich ist
Die Bestäubung der Karthäuser- oder Steinnelke erfolgt vor allem durch Bienen und Schmetterlinge, wobei der tief in den Blüten verborgene Nektar den langrüsseligen Faltern vorbehalten bleibt
Einer der ersten Frühlingsfalter des Jahres ist der Aurorafalter. Die orangefarbenen Spitzen kommen nur bei den männlichen Exemplaren vor
In Österreich leben 51 Schmetterlings-Arten aus der Familie der Bläulinge, die unterschiedliche Lebensräume bewohnen. Viele Arten sind hoch spezialisiert, Eingriffe in ihre Lebensräume macht sie sehr verwundbar. In Mitteleuropa sind nahezu alle Arten als gefährdet zu betrachten









