Amphibien in der Stockerauer Au
Bei einem Besuch der Stockerauer Au-Tümpel Ende Februar trafen wir, neben den bereits munteren Springfröschen, auf eine junge Rotbauchunke und einen Teichmolch.
AU-TÜMPEL werden hauptsächlich durch Grundwasser gespeist, einige trocknen in den Sommermonaten aus.
Die SPRINGFRÖSCHE (Rana dalmatina) befinden sich gerade in der Paarungszeit und laichen als erste Amphibien des Jahres.
Sie nutzen fast alle im Frühjahr verfügbaren Gewässer zur Fortpflanzung und verteilen ihre Laichballen weiträumig. In unserer Au ist der Springfrosch der am häufigsten vorkommende Lurch. Er kann an Land mit seinen auffallend langen, gestreiften Hinterbeinen bis zu 2 Meter weit springen.
Österreichweit wird der Springfrosch auf der Vorwarnstufe gelistet (Gefährdung droht), nach der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-RL) im Anhang IV als streng zu schützende Art.
Überraschenderweise ließ sich auch schon eine junge ROTBAUCHUNKE (Bombina Bombina) blicken. Ihre Aktivitätsperiode beginnt üblicherweise erst im April, wobei sie meist nachts zwischen unterschiedlichen Gewässern pendelt.
Sie besiedeln stehende, pflanzenreiche, fischfreie und besonnte Gewässer. Nahen Fressfeinde, präsentiert die Unke ihre Unterseite mit einer rot gefleckten Bauchzeichnung.
Die Art gilt auf der Roten Liste Österreichs als gefährdet. Nach der FFH-RL ist sie nach Anhang II und IV eine streng zu schützende Art.
TEICHMOLCHE (Lissotriton vulgaris) begeben sich sehr frühzeitig nach Ende des Frostes auf Wanderschaft zu ihrem Laichgewässer. Im Wasser sind die Tiere sowohl tag- als auch nachtaktiv.
Auf der Roten Liste Österreichs wird er mit „Gefährdung droht“ geführt.



